Sonntag, 04. Dezember 2016

Thomas-Nast-Verein Landau zum 175. Geburtstag von Thomas Nast

26. September 2015 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kultur, Landau, Regional

Thomas Nasts berühmteste Figur ist Santa Claus. Foto: red

Landau. Der 175. Geburtstag des Landauers Thomas Nast ist für den Thomas-Nast-Verein der Anlass, den Künstler, Journalisten und Karikaturisten zu ehren und dazu beizutragen, ihn und sein Werk bekannter zu machen.

Es bot sich an, Zeichnungen von Nast auszustellen.  Die Ausstellung wurde bis zum 14. November gezeigt.Es gibt einen Katalog mit Texten zu den Bildern.

Thomas Nasts Werk ist so interessant, dass es wissenschaftlich begleitet und gewürdigt werden soll.
Insbesondere in den USA gibt es immer einmal wieder Veröffentlichungen über Thomas Nast, zuletzt die von Fiona Deans HALLORAN: “Thomas Nast, The Father of Modern Political Cartoons”, University of North Carolina Press 2012.

Neben der Thomas-Nast-Schule, der Thomas-Nast-Straße, dem Thomas-Nast-Nikolaus-Markt, dem Thomas-Nast-Denkmal, der Erinnerungstafel am Geburtshaus des Künstlers und der Büste von Nast im Rathaus gibt es nun auch den Thomas-Nast-Platz .
Die Benennung des Platzes vor der Roten Kaserne in der Marktstraße fand am 29. September statt, siehe auch http://www.pfalz-express.de/dem-grosen-sohn-der-stadt-ein-denkmal-gesetzt-neuen-thomas-nast-platz-landau-eingeweiht/

2016 geht es weiter mit einem Vortrag von Prof. Dr. Marion Müller, Jacobs-University Bremen zum Thema ‚Thomas Nast im ikonografischen Spiegel seiner Zeit‘ .

Weil Thomas Nast als Sechsjähriger nach USA ausgewandert ist, muss es wissenswert sein, warum gerade in der Zeit um 1850 und danach so viele Menschen die Pfalz verlassen haben. Roland Paul, Direktor des Instituts für Pfälzische Geschichte in Kaiserslautern, wird Interessantes zu berichten wissen.

Für Schüler der Leistungskurse in Bildnerischer Erziehung an Gymnasien hat der Verein etwas Besonderes zu bieten: Sie haben Gelegenheit, mit den Karikaturisten Uwe Hermann und Gerhard Mester einen Workshop zu erleben.

Nach dem Anschlag auf charlie hebdo in Paris war der Gedanke geboren, jungen Menschen die Begegnung mit Karikaturisten zu ermöglichen, etwas über ihre Beweggründe, ihre Art zu arbeiten und die Grenzen von Karikatur zu erfahren. (red)

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