Samstag, 18. November 2017

10. Discofox-Spaßwettbewerb um die Südpfalz-Trophy 2016: 42 mal Lächeln auf der Tanzfläche

6. Juni 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kurioses, Sport Regional
Die Teilnehmer des Discofox-Spaßwettbewerbs hatten auch ungewöhnliche Tanzaufgaben zu bewältigen. Foto: tsc landau

Die Teilnehmer des Discofox-Spaßwettbewerbs hatten auch ungewöhnliche Tanzaufgaben zu bewältigen.
Foto: bosch

Dammheim. Der Tanzsport-Club Landau lud zum 10. Mal alle interessierten Paare ein zu seinem Discofox-Spaßwettbewerb um die Südpfalz-Trophy. Waren es letztes Jahr noch 30 Paare, welche an der Veranstaltung teilnahmen, so meldeten sich dieses Jahr „nur“ 21 Paare an.

Kurz vor dem Meldeschluß stand der Wettbewerb mangels Teilnehmer noch auf der Kippe, doch dann kamen noch genug Anmeldungen um diesen stattfinden zu lassen.

Am 29. Mai war es dann soweit. Um 12 Uhr wurde wieder mal in der Turnhalle in Dammheim der Musikschalter auf „an“ gestellt, damit sich die Paare eintanzen konnten.

Auch dieses Jahr kamen die Teilnehmer von weit und noch weiter. Pforzheim, Koblenz, Neuwied, Achern, Neustadt, Kaiserslautern waren die meistvertretenen Anreiseorte. Ein Paar kam sogar aus Ellefeld. Das liegt zwischen Plauen und Zwickau. Die Anreise dauerte 5 Stunden. Bei manchen Paaren war es sogar das erste Mal überhaupt bei einem solchen Wettbewerb mitzutanzen.

Um 13 Uhr startete dann endlich der Wettbewerb. Nach einem kurzen Einmarsch wurden die Paare vorgestellt. Anläßlich des 10-jährigen Jubiläums wurden die Paare gebeten verkleidet mitzumachen, um dem Spaß noch etwas draufzusetzen. Und nicht wenige Paare folgten diesem Aufruf, was sich dann auch wirklich als toller Spaß herausgestellt hatte.

Zur Begrüßung bekamen die Paare etwas Süßes und ein kleines Tuch mit Ringgummi, was in der folgenden Sichtungsrunde eine Rolle spielte. In dieser wurde zuerst ein langsamer Discofox gespielt.

Hier sollten die Damen entweder mit diesem Tuch ihre Augen verbinden, oder das Paar sollte sich lediglich mit dem Ringgummi als Verbindung tanzen, also die Führungshände berührten sich nicht, sondern hingen an dem Gummi.

Die meisten Paare entschieden sich jedoch für die „blinde Dame“. So konnte der Herr seine Führungsqualitäten zeigen. Beim darauf folgenden schnellen Discofox ohne „Tanzutensilien“ konnten die Wertungsrichter dann genauer hinschauen und die Paare in die Leistungsklassen Hobby, Sport oder Profi einteilen.

Das Wertungsgericht setzte sich dieses Jahr wieder aus bewährten Könnern und Kennern zusammen: Tamara Wittenburg, Niko Benas, Daniela Paul, Andi Fett und Blandyna Bogdol ließen die Paare während den Runden nicht aus den Augen.

Nach der Sichtungsrunde wurde die etwas längere Auswertungspause aktiv genutzt. Moderator Peter Bosch rief die Paare und das Publikum auf die Tanzfläche und studierte einen Linedance ein, was ebenfalls ein Novum für diesen Wettbewerb war. Auch wenn nicht immer alles in dieser Choreographie klappte, lustig war es auf jeden Fall.

Nachdem die Einteilung der Paare in die verschiedenen Leistungsklassen vorlag, ging es dann auch gleich mit der Hobby-Klasse los. Hier starteten insgesamt 4 Paare. Diese tanzten erstmal gemeinsam eine Vorrunde und danach in gleicher Besetzung dann die Endrunde.

Eines der Mottos des Wettbewerbes ist es, die Paare so oft wie möglich tanzen zu lassen. Nach den offenen Anzeigen der Plätze je Paar durch die Wertungsrichter lag dann auch die Reihenfolge fest:
Marco Schillbach und Loredana Schmitz, Discofox Club Neuwied, Bernd Dichte und Antje Deger, TSC Achern, Benjamin Nitzpon und Fiederike Klos, Lateinformation Kaiserslautern, Roland Geyer und Marion Zeschmann, 1. TGC Redoute Koblenz und Neuwied.

Der Sieger der Hobby-Klasse durfte dann auch in der darauf stattfindenden Sport-Klasse mitmachen, sodaß hier dann 12 Paare am Start waren. Nach der Vorrunde konnten sich hier 7 Paare für die Endrunde qualifizieren. Nach der Beurteilung der 5 „Unparteiischen“ lag am Ende folgendes Ergebnis vor:
Matthias und Nicole Habich, TSC Achern, Thomas Schmitz und Alexandra Bergmann, Discofox Club Neuwied,Thomas Zeissner und Karin Steffen, Tanzschule Harry Hagen Bietigheim, Robin Nekrep und Alina Raab, Discofox Club Neuwied, Klaus und Silvana Wünschen, TSC Landau, Rolf Jahn und Marina Klink, Pforzheim / Maring-Novian, Michael Schmitt und Inge Hatzmann, 1. TGC Redoute Koblenz und Neuwied.

Auch hier durfte das Siegerpaar „aufsteigen“ und in der folgenden Profi-Klasse mittanzen. In dieser Klasse konnte man dann von den insgesamt 7 Paaren schon etwas mehr Action sehen.

Die Damen lagen hier öfter mal diagonal in der Luft (mit beiden Füßen auf dem Boden natürlich), oder der Herr ging rückwärts in die Knie und ließ sich von der Dame auffangen.

Auch hier tanzten die Paare erst eine Vorrunde und danach in gleicher Besetzung eine Endrunde. Hier wurden die Paare, wie auch in den Klassen zuvor, hälftig aufgeteilt, so dass immer zwei Runden Discofox Slow und Quick getanzt wurden.

In einer sogenannten Chaosrunde standen die Paare dann nochmals alle gleichzeitig auf der Fläche, damit die Wertungsrichter alle zusätzlich direkt vergleichen konnten.

Eine Tradition seit Jahren bei diesem Wettbewerb des TSC Landau ist es, dass in diesen Chaosrunden der Profi-Klasse eine nicht typische Discofox-Musik gespielt wird.

So wurde in der langsamen Runde das Brandenburgische Konzert Nr. 3 in G-Dur von Johann Sebastian Bach und in der schnellen Runde die Kleine Nachtmusik von Wolfgang Amadeus Mozart gespielt.

Man sah ein Lächeln auf jedem Gesicht der Teilnehmer. Nachdem die Wertungsrichter wieder ihre Täfelchen gezeigt hatten, lag folgendes Ergebnis vor:
Albert Kowolik und Bärbel Beck, Bad Kissingen, Timo Schmidt und Saskia Maria Skupin, Grünstadt / Mutterstadt,  Tim Wartenberg und Rosi Ziegele, Brühl / Nordheim, Malte Louis und Kirsten Bender, Lateinformation Kaiserslautern, Michael Behres und Caroline Grittner, RSV Seeheim-Jugenheim,
Wolfgang und Iris Bayer, Ostfildern, Matthias und Nicole Habich, TSC Achern.

Es war noch nicht zu spät an dem Tag, sodass noch ein Jack’n’Jill-Wettbewerb angehängt werden konnten. Hierzu konnten sich Paare anmelden, auch wer vorher noch nicht teilgenommen hatte, die Damen wurden danach jedoch gewechselt, oder die Herren, das kommt auf den Blickwinken an. 6 Paare meldeten sich an, dann wurden die Damen ihren „neuen“ Herren zugelost.

Mit neuem Tanzpartner ging es dann in den gleichen Ablauf, wie bei den Klassen zuvor. Nach dem Urteil der Wertungsrichter stand folgende Reihenfolge fest: Albert Kowolik und Ikla Thomé, Timo Schmidt und Bärbel Beck, Robin Nekrep und Daniela Paul, Torsten Ofenloch und Alina Raab, Rolf Jahn und Tamara Wittenburg, Peter Witzel und Marina Klink.

Wer jetzt genau mitgelesen hat, dem ist aufgefallen, dass zwei Damen aus dem Wertungsgericht mitgetanzt haben. Genau, bei diesem Wettbewerb waren daher nur drei Wertungsrichter an der Tanzfläche.

Am Ende gab es dann die Siegerehrung, welche von der Vorsitzenden des Dammheimer Kulturvereins,  Petra Bechtold, und dem Ortsvorsteher Florian Maier durchgeführt wurde.

Sie überreichten die Urkunden und für die jeweils ersten 3 Plätze die Pokale, welche von der EnergieSüdwest AG und von Ehepaar Bosch gestiftet wurden. Und es gab noch einen kleinen Preis zu vergeben. Das Publikum durfte die beste Verkleidung bzw. das beste Outfit auswählen. Gewonnen hatten hier Marco Schillbach und Loredana Schmitz. Er trug eine Art Robin-Hood-Kostüm und sie ein Elfenkostüm.

Alles in allem wieder eine Veranstaltung, welche den Paaren, aber auch dem Publikum viel Spaß gemacht hat. (tsc)

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